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Apache HTTP Server Test Page powered by CentOS

Apache 2 Test Page
powered by CentOS

This page is used to test the proper operation of the Apache HTTP server after it has been installed. If you can read this page it means that the Apache HTTP server installed at this site is working properly.


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You are free to use the images below on Apache and CentOS Linux powered HTTP servers. Thanks for using Apache and CentOS!

[ Powered by Apache ] [ Powered by CentOS Linux ]

About CentOS:

The Community ENTerprise Operating System (CentOS) Linux is a community-supported enterprise distribution derived from sources freely provided to the public by Red Hat. As such, CentOS Linux aims to be functionally compatible with Red Hat Enterprise Linux. The CentOS Project is the organization that builds CentOS. We mainly change packages to remove upstream vendor branding and artwork.

For information on CentOS please visit the CentOS website.

Note:

CentOS is an Operating System and it is used to power this website; however, the webserver is owned by the domain owner and not the CentOS Project. If you have issues with the content of this site, contact the owner of the domain, not the CentOS Project.

Unless this server is on the centos.org domain, the CentOS Project doesn't have anything to do with the content on this webserver or any e-mails that directed you to this site.

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Pfeiffertum "Hier ist bös sein"

 Thema : Kunst & Kultur [ Baden-Württemberg / PLZ Bereich 7 ]

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Der Pfeifferturm wurde in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erbaut und ist das älteste Gebäude in der Stadt. Der Bau des Turmes steht im Zusammenhang mit der Erhebung von Eppingen zur Reichsstadt im Jahre 1191/1192 durch den Stauferkaiser Heinrich VI. und der damit verbundenen Befestigung der mittelalterlichen Stadt mit Stadttoren und einer Stadtmauer.

Der Turm misst heute eine Dachspitzhöhe von 30 Metern und eine Traufhöhe von 22 Metern, die Aussichtsplattform befindet sich auf 24 Metern Höhe. Im ersten Obergeschoss beträgt die Mauerstärke 1,85 Meter, im sechsten Obergeschoss sind es "nur" noch 60 Zentimeter. Typisch für die Erbauungszeit sind die sehr kräftigen Buckelquader, gebrochen aus heimischem Schilfsandstein.

Das heutige Aussehen des Turms mit dem schiefergedeckten Laternendach geht wohl auf das Jahr 1791 zurück, als die Turmspitze erneuert werden musste. Bis dahin besaß er einen mehrstöckigen Fachwerkaufsatz. Dort war für den städtischen Türmer eine Wohnung eingerichtet. Er musste die Bewohner der Stadt vor anmarschierenden Feinden und beim Ausbruch eines Brandes lautstark warnen. Hierzu benutzte der Türmer ein großes Zink, ein stark gekrümmtes Horn, weshalb man ihn auch als städtischen Pfeifer beziehungsweise den Turm später als Pfeifferturm bezeichnete. Nach dem Turmumbau wurde keine Türmerwohnung mehr eingerichtet.

Vom Wehrturm zum Gefängnis
Einen ersten Hinweis über die Nutzung des Pfeifferturms als Gefängnis finden wir in der Stadtrechnung von 1662, als der Seiler Michel Bühler 30 Kreuzer für "4 Claffter Seyler, so zum Gefängnis im Pfeiffthurm verbraucht worden" erhielt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts, als Eppingen zur badischen Be zirksamtsstadt erhoben wurde, baute man den Pfe ifferturm zum Gefängnis für den Amtsbezirk um. Vom dritten bis zum sechsten Stockwerk war jeweils eine Gefängniszelle eingerichtet, im siebten Stockwerk waren es vier. Von 1829 bis 1859 diente der Pfeifferturm schließlich als Amtsgefängnis. Danach benutzte ein Eisenhändler den Turm als Lager bis 1935, als das erste Heimatmuseum der Stadt im Turm eingerichtet wurde.

Sanierung und Einrichtung als Museumsdépendance
Der Pfeifferturm, das weithin sichtbare Wahrzeichen der Stadt, bedurfte zu Anfang des neuen Jahrtausends einer behutsamen Renovierung, die im Jahr 2002 zusammen mit dem Landesdenkmalamt erfolgte. Die Sanierungsschwerpunkte waren das Dach, die Sandsteinmauern und der Schutz vor Taubenkot.

Nach Abschuss der Sanierung fiel die Entscheidung, den Turm wieder stärker der Öffentlichkeit zugänglich und seine lange Geschichte transparent zu machen. Eine Arbeitsgruppe aus Vertretern der Eppinger Heimatfreunde, des Archivs für die Geschichte des ländlichen Lebens, der Naturschutzgruppe "Eppinger Falken", des städtischen Bauamtes, des Stadtarchivs und des Stadt- und Fachwerkmuseums erarbeiteten die Grundlagen für die Einrichtung und Gestaltung des Kulturdenkmals Pfeifferturm, der am Kirchweihsonntag im Oktober 2003 als Dépandance des Museums eröffnet wurde.
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Öffnungszeiten:
Das Kulturdankmal Pfeifferturm ist jeweils am ersten Sonntag der Monate Mai bis Oktober von 14 bis 16 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen, sowie auch an Stadtfesten und auf Anfrage für Besuchergruppen. Außerdem laden die Heimatfreunde Eppingen im Anschluss um 16.15 Uhr jeweils zu einer Stadtführung ein (Dauer ca. 1 1/2 Std., p.P. 2,50 ?, Treffpunkt Turmeingang).
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